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Abnehmbare Zahnspangen

sie werden überwiegend bei Kindern im Wachstum verwendet (7-12 Jahre). Mit abnehmbaren Zahnspangen sind nicht alle Korrekturen möglich, dafür lässt sich aber teilweise das Kieferwachstum sehr positiv beeinflussen. Getragen werden die abnehmbaren Zahnspangen tagsüber zu Hause und nachts beim Schlafen. Zum Essen werden sie herausgenommen.

Die Spangen lassen sich in fast allen gewünschten Farben herstellen.

 

 

 

Behandlungsdauer / Behandlungsablauf

Die Dauer ist bei abnehmbaren Zahnspangen ca. 3 bis 4 Jahre, bei den festsitzenden ca. 6 Monate bis 2 Jahre, je nach Umfang und Schwierigkeitsgrad. Regelmäßige Kontrolltermine alle 4-8 Wochen sind während der Behandlung erforderlich.

Bei der richtigen Mundhygiene erleiden die Zähne durch die Regulierung keine Schäden oder Verfärbungen. Im Anschluss an eine festsitzende Regulierung kommt die Retentionsphase. Retention bedeutet, dass im Anschluss an eine Zahnregulierung das erreichte Ergebnis noch stabilisiert werden muss. Dafür gibt es die Möglichkeit der festsitzenden Retention durch einen festsitzenden Retainer oder bzw. und durch eine abnehmbare Retentionsapparatur.

 

Beratungsgespräch

Beratungsgespräch: bei einem unverbindlichen Beratungsgespräch wird der Patient informiert, ob eine Behandlung notwendig oder sinnvoll ist, ein grober Überblick über mögliche Behandlungen gegeben und der ungefähre Preis festgelegt.

 

 

 

Festsitzende Zahnspangen

Festsitzende Zahnspangen gibt es in verschiedenen Ausführungen: Die Metallenen heutzutage Niedrigfriktionsbrackets für einen schnelleren, schmerzfreieren Behandlungserfolg.

Durchsichtige oder zahnfarbene Brackets (ästhetische Brackets), die wenig auffällig sind, sind bei Erwachsenen sehr beliebt. Alle Zähne werden mit Brackets beklebt, durch die ein Draht läuft, der die Zahnstellung korrigiert.

Behandlungsablauf : Beim Einsetzen der Spange werden alle Zähne mit Brackets beklebt, es wird ein Draht (Bogen) in die Brackets einligiert. Der Bogen bewegt die Zähne und arbeitet mehrere Wochen bis Monate. Die beginnende Zahnbewegung wird vorübergehend als schmerzhaft empfunden. Die Bögen werden gelegentlich ausgewechselt. Anfänglich muss sich der Mundinnenraum an die Spange gewöhnen, was sich dadurch erleichtern lässt, dass mit einem vom Kieferorthopäden mitgegeben Wachs störende Teile abgedeckt werden. Nach ca. 1 Woche sind die Anfangsbeschwerden überwunden.

 

Invisalign

Die Invisalignmethode kommt aus den USA und ermöglicht eine Zahnkorrektur mit unsichtbaren Zahnschienen, die auf die Zähne gesetzt werden und dann arbeiten. Getragen werden müssen die Schienen immer außer zum Essen. Die Schienen werden ca. alle 14 Tage gegen eine neue ausgewechselt und führen so Schritt für Schritt zu einer Stellungsänderung der Zähne. Allerdings lässt sich die Methode nicht in allen Fällen sinnvoll anwenden.

 

 

 

Kieferorthopädische Diagnostik, Planung

Um einen genauen Behandlungsvorschlag erstellen zu können, müssen Abdrücke von den Zähnen gemacht werden. Das daraus entstandene Modell wird vermessen auf z.B. Platzmangel, Zahnwanderungen und Stellung der Zähne im Knochen.

Ein Panoramaröntgen gibt Aufschluss über den Zustand der Zähne, den Kariesbefall, den Parodontalzustand.

Das Fernröntgenbild gibt Aufschluss über den Schädelaufbau, die Wachstumsrichtung und die Stellung der Frontzähne.

Nun werden noch Gesichtsfotos gebraucht, um eine individuell am besten passende Lösung für diesen Patienten zu finden. Die sich aus der Analyse ergebenden Behandlungsmöglichkeiten werden dem Patienten in einem weiteren Gesprächstermin vorgestellt und mit ihm das gewünschte Vorgehen und das zu erwartende Ergebnis besprochen. Es werden die ungefähre Dauer und die Art der Zahnspange sowie die Kosten im Behandlungsplan festgelegt.

 

Kosten

Beratungsgespräche sind kostenlos.

Die Behandlungskosten für abnehmbare Kieferorthopädie sind von der Krankenkasse vorgeschrieben. Die Kosten für eine festsitzende Regulierung bewegen sich je nach Umfang, Dauer und Schwierigkeitsgrad der Behandlung sowie der Art der Brackets zwischen 2000.- und 4500.- € für die Gesamtbehandlung inkl. Nachsorge.

Wir erledigen alle Formalitäten für Sie, damit Sie den Ihnen zustehenden Kassenzuschuss erhalten.

 

 

Prächirurgie

Hin und wieder ist es nicht möglich, ein optimales Behandlungsergebnis allein durch eine Zahnregulierung zu erreichen. Das weiß der Patient oft selber. Denn er stört sich schon lange an seinem nicht vorteilhaften Profil. Oftmals hat ein solcher Patient ein stark fliehendes Kinn oder im Gegenteil ein mehr als „energisches“ vorstehendes Kinn oder ein Lachen, bei dem die Zähne nicht sichtbar sind oder das Gegenstück,ein Zahnfleischlachen ( Gummismile)

Es gibt daher die Möglichkeit, eine kombiniert chirurgisch-kieferorthopädische Korrektur durchzuführen. Diese Behandlung hat weit mehr Auswirkungen auf das äußere Erscheinungsbild als eine alleinige kieferorthopädische Korrektur.

 

Präprothetik

oftmals sind nach Zahnverlust kieferorthopädische Korrekturen erforderlich in dem Sinne, dass z.B. in die Lücke gekippte Nachbarzähne aufgerichtet werden müssen. Erst nach Lückenöffnung und Aufrichtung der Pfeilerzähne kann der Zahnarzt seine Brücke oder ein Implantat setzen.

 

 

 

Zahnextraktionen

In einigen Fällen stellt sich bei der Platzanalyse heraus, dass ein schönes Gebiss nicht zu erreichen ist, ohne dass bleibende Zähne entfernt werden. Es bleiben sicher keine Lücken am Ende der Behandlung übrig.

 

Zahnpflege

Während einer Regulierung mit festsitzenden Apparaturen ist die Mundhygiene ein wesentlicher Faktor. Wichtig ist, dass gründlich um die Brackets herum alle Beläge weggeputzt werden, damit es nicht zu Entkalkungen kommt

Eine Munddusche für den Heimgebrauch ist in jedem Fall wünschenswert.

Bei guter Mundpflege ist nach Abnahme der Brackets keine Spur von der ehemaligen festsitzenden Regulierung zu sehen.

Falls erforderlich, kann in der Ordination mit dem sog. Airflow auch während der festsitzenden Regulierung eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden.

 

 

 

Zahnregulierungen

Zahnregulierungen können in jedem Alter durchgeführt werden. D.h. es lassen sich Regulierungen, sofern eigene Zähne- auch überkronte- vorhanden sind, immer noch durchführen.

Das führt dazu, dass immer mehr Erwachsene sich zu einer Zahnregulierung entschließen.


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